• B-Jugendliche der ungarischen Mannschaft Devecser SE zum ersten Mal Gäste der SpVgg Hacklberg
  • Solidarität unter Freunden – nach schlimmer Schlammkatastrophe in der ungarischen Kleinstadt Devecser nahe Veszprem, haben die Jugendlichen des schwer getroffenen Fußballvereins Devecser SE die Möglichkeit, internationale Fußballerfahrung zu sammeln
  • Anton Vincze, engagierter Förderer des Jugendsports und langjähriger Freund der SpVgg, holt seinen ungarischen Heimatverein in die Dreiflüssestadt

Fast drei Jahre ist es mittlerweile her, dass am 4. Oktober 2010 hochgradig alkalischer Schlamm aus einem gebrochenen Reservoir eines Aluminiumwerks in Ajka Wohngebäude in der ca. fünf Kilometer entfernten Stadt Devecser und den Orten Kolontar und Somlóvásárhely sowie zehn Quadratkilometer Land zwischen den Siedlungen überflutet.
Es war die größte Umweltkatastrophe in der Geschichte Ungarns, die zehn Menschenleben und unzählige Verletzte kostete. Auch der ortsansässige Fußballverein Devecser SE war von den giftigen Massen schwer getroffen und konnte erst vor etwa einem Monat den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Ein schwerer Schicksalsschlag für alle Betriebe, Familien und Kinder. Letztere hatten in den vergangenen Jahren vor allem mit der fehlenden Infrastruktur und den kaum vorhandenen sportlichen Möglichkeiten sehr zu kämpfen.
Anton Vincze, geboren in Devecser, lebt seit 1956 in der Dreiflüssestadt und hat es als langjähriger Freund der SpVgg Hacklberg und Förderer des Jugendsports zu seiner Aufgabe gemacht, den Jugendlichen seines Heimatvereins mit der Teilnahme am diesjährigen Sonnenland-Cup eine Freude zu bereiten und die schrecklichen Erinnerungen an das tragische Unglück zu lindern.
Dank zahlreicher privater Sponsoren und Tonis Engagement, können Unterkunft und Verpflegung für mindestens 15 Personen rund um Trainer Attila Szölösi, gestemmt werden.
Vom 3. bis 5. Januar 2014 wird also die B-Jugendmannschaft des Devecser SE in Passau zu Gast sein und neben dem BTurnierin der Dreiländerhalle am 4. Januar 2014 verschiedene Kultur- und Freizeitausflüge unternehmen. Unser Toni ist sich sicher: „Zeigt man gegenüber jungen Leuten Solidarität und gibt man ihnen Perspektiven, braucht man sich um die Zukunft Europas keine Gedanken machen. Fußball verbindet und vereint Nationen – dafür ist der Sonnenland-Cup genau die richtige Veranstaltung.“

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